Die Schlei

Zwischen Schwansen im Süden und Angeln im Norden windet sich tief ins sanfte

Hügelland die Schlei, an deren Ende landeinwärts die alte Bischofsstadt Schleswig

liegt. Mit fast 40 km Länge ist die Schlei Deutschlands längste Förde an der

Ostseeküste. Aus einer Kette von Gletscherseen entstand sie am Ende der letzten

Eiszeit.

Der Wechsel zwischen breiten Seen und flussartigen Engstellen macht diese Förde so

abwechslungsreich. Genauso unterschiedlich wie die Schlei ist auch die Landschaft zu

beiden Seiten der Förde. Sanfte Hügel, Feuchtwiesen, herrliche Laubwälder und dunkle

Nadelwälder, die teilweise bis ans Steilufer reichen, und die für Schleswig-Holstein

typischen Knicks sorgen für abwechslungsreiche Wanderwege in dieser idylischen

Landschaft. Die gepflegten, einsamen Bauernhöfe, die malerischen Dörfer und kleinen

Städte wollen entdeckt werden.

Das Dorf Ulsnis:

Das gepflegte Dorf ist durch seine erhöht stehende Kirche bekannt. Von dieser Anhöhe

hat man einen schönen Blick auf die Schlei und die hügelige Landschaft Angelns. Das

Dorfmuseum von Ulsnis zeigt eine Sammlung historischer Handwerksgeräte sowie alte

Bilder und Fotografien des Ortes. Im Gemeindegebiet sind 22 Wanderwege von

0,9 bis 4,8 km Länge verschiedenfarbig ausgeschildert.

Text aus dem Buch: “ An der Schlei” , von Horst D. Landeck

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